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DAUN, 18.10.2019 - 14:55 Uhr
Essen & Trinken

Schnell, einfach, vielseitig: Herbstlicher Crumble für jeden Geschmack

Perfekt im Herbst: Ein ofenfrischer Crumble wärmt von innen und ist Soulfood für die kältere Jahreszeit. Crumble ist eine Nachspeise, die dem Kuchen sehr ähnlich ist. Doch wurde beim Crumble kurzerhand auf den Teigboden verzichtet. Stattdessen wird ganz einfach Obst mit knusprigen Streuseln (daher die Bezeichnung „Crumble“, z. Dt. „Krümel“) bedeckt. Das Beste daran: Das warme Dessert schmeckt nicht nur lecker, sondern ist in weniger als 30 Minuten servierfähig und kann je nach Gusto schier unendlich variiert werden. Das Wichtigste für einen gelungenen Crumble sind dabei seine Streusel. Knusprig und aromatisch müssen sie sein. Wie das gelingt und warum ein rein pflanzliches Butterschmalz die Geheimzutat für den perfekten Crumble ist, verrät Foodbloggerin Susanne.

Ein klassischer Crumble setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: frische Früchte bedeckt mit leckerem Streuselteig, der im Ofen zu einer knusprigen Decke wird. Ein gutes Basisrezept für den Streuselteig ist also das A und O. Die Zutaten sind dabei überschaubar: Zucker, Mehl und Speisefett müssen im richtigen Verhältnis vermengt werden, damit die Streusel außen schön kross und innen richtig saftig werden. Die Formel für die perfekten Streusel lautet dabei: Ein Teil Zucker sowie ein Teil Fett kommen auf zwei Teile Mehl.

„Mein Geheimtipp für die perfekten Streusel ist pflanzliches Butterschmalz, wie zum Beispiel Butasan. So bekommen die Streusel eine feine Butternote, ganz ohne tierische Inhaltsstoffe“, verrät Foodbloggerin Susanne. Der Crumble kann also auch veganem Besuch bedenkenlos serviert werden. Aber auch schon beim Backen merkt man den Unterschied: „Die Streusel lassen sich mit dem pflanzlichen Butterschmalz ideal verarbeiten. Sie werden nicht so schnell weich und bleiben schön mürbe. So lassen sie sich perfekt über dem Obst zerkrümeln“, spricht Susanne aus jahrelanger Back-Erfahrung.

Nach dem Backen sind die Streusel innen wunderbar zart und knusprig von außen – mit einem feinen Buttergeschmack. Ein weiterer Pluspunkt: „Durch die lange Haltbarkeit kann immer eine Packung im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten.“ Wenn der Basisteig für die Streusel steht, können diese mit verschiedensten Zutaten vielfältig variiert werden. „Nüsse, Haferflocken, Müsli oder Rosinen machen sich ideal als Topping“, weiß Susanne.

Und auch bei der Wahl der Obstsorte sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für den Sommer eignen sich vor allem saisonale Sorten wie Erdbeeren oder Rhabarber. „Jetzt im Herbst kommen vor allem Äpfel, Pflaumen und Birnen in den Crumble“, verrät die Back-Expertin.

Der Klassiker unter den Crumbles ist der Apple Crumble – also die Apfel-Variante. Für die Zubereitung die Früchte einfach waschen, in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. „Ein Schuss Vanillesoße oder eine Kugel Vanilleeis runden das Dessert perfekt ab“, lautet Susannes abschließender Tipp.

Rezept: Apple Crumble (für zwei Portionen)

Zutaten:

4 säuerliche Äpfel

1/2 TL Zimt

40 g Mandeln (gehackt)

60 g Butasan

120 g Mehl

75 g Rohrzucker

1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Äpfel waschen, schälen und in Spalten oder Würfel schneiden. In einer Schüssel 1 EL Rohrzucker mit 1/2 TL Zimt vermengen und unter die Äpfel rühren.

Die Äpfel mit der Hälfte der gehackten Mandeln in eine Auflaufform geben. Für die Streusel das Butasan, das Mehl und 60 g Zucker sowie eine Prise Salz verkneten. Die Streusel auf der Apfelmischung verteilen. Anschließend die zweite Hälfte der Mandeln sowie ein wenig Zucker über die Streusel geben. Den Apple Crumble für ca. 25 Minuten bei 175 Grad (Ober- und Unterhitze) backen.


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