- © Foto: Buchcover -
DAUN, 25.08.2021 - 10:54 Uhr
Kultur

Das interaktive Wendebuch „Einander“ möchte die Generationen verbinden

Mit Geschichten der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi und Illustrationen von Sabine Presslauer/ab August bei Leykam

Die vergangenen Monate haben besonders deutlich gemacht, wie wertvoll echte Begegnungen sind. Persönliche Gespräche mit Menschen, die uns nahestehen, sollten nicht aufgeschoben werden. Um den Austausch miteinander und besonders zwischen den Generationen anzuregen, haben die gerade mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnete Autorin Nava Ebrahimi und die Illustratorin Sabine Presslauer ein interaktives Buch entwickelt. Poetische Texte und geschickte Fragen regen dazu an, Erinnerungen auszugraben, Gemeinsames und Verborgenes zu entdecken. Als Wendebuch mit zwei Anfängen konzipiert, verläuft das Ausfüllen und Lesen wie ein Dialog, bei dem zwei Menschen aufeinander zugehen und sich in der Mitte treffen. „Einander. Ein Buch, das Generationen verbindet“ erscheint am 25. August im Leykam Verlag.

Wie viel wissen die Allernächsten wirklich übereinander? Oft viel weniger als gedacht! Nur im Dialog mit den Eltern, Großeltern, Kindern, Geschwistern, Verwandten oder Freund*innen erfahren wir mehr über sie und ihr Leben. „Einander“ lädt dazu ein, die Liebsten neu kennenzulernen. Es ist mehr als ein Buch, vielmehr ist es ein Aufruf zum gemeinsamen Erleben. Mit inspirierenden Geschichten und fantasievoller Gestaltung werden vertraute Unterhaltungen angeregt. Dazwischen stehen offene Fragen: „Welcher Mensch kennt dich am besten? Womit hast du als Kind am liebsten deine Zeit verbracht? Welche Regel hast du heimlich gebrochen?“ Das Erinnerte und das Erzählte kann dann im Buch festgehalten und für später aufbewahrt werden. Ein wunderschönes Geschenk für alle Menschen, die einander näherkommen wollen.

  • 1. Auflage, 2021
  • ca. 136 Seiten, Hardcover, Halbleinen
  • ISBN 978-3-7011-8203-9
  • € 20,00
  • Erscheinung: 25. August 2021 im Leykam Verlag

Über die Autorinnen:

Nava Ebrahimi, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2021, ist in Teheran geboren, in Köln aufgewachsen und seit 2012 in Graz zu Hause. Mit dem Umzug nach Österreich wechselte die ausgebildete Journalistin in die Fiktion. Für ihre Romane erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. mit »Sechzehn Wörter« 2017 den Österreichischen Buchpreis für das beste Debüt.

Sabine Presslauer, geboren in Osttirol, aufgewachsen in Kärnten, lebt in Graz und Wien. Nach der Ausbildung zur Grafik-Designerin und Illustratorin gründete sie das Atelier »Wilde Ribisel« in Graz. In einer Grazer Kita lernte sie Nava Ebrahimi kennen; sie gewöhnten zur selben Zeit ihre Kinder ein und verbrachten viel Zeit zusammen auf zu kleinen Stühlen.


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