DAUN, 23.09.2019 - 15:38 Uhr
Kultur

Film Festival Cologne 2019: Nicolas Winding Refn, Abel Ferrara und Hideo Kojima stehen als erste Preisträger fest

Das FILM FESTIVAL COLOGNE präsentiert vom 10. bis 17. Oktober 2019 wieder weltweite Trends und herausragende Arbeiten aus dem Bereich des audiovisuellen Erzählens. Das beliebte Publikumsfestival, das sich auch als zentraler Branchentreff im Frühherbst etabliert hat, findet bereits zum 29. Mal in Köln statt. Längst bietet das FILM FESTIVAL COLOGNE, das diesmal mit der skurrilen französischen Komödie „Deerskin“ von Regisseur Quentin Dupieux mit Jean Dujardin und Adèle Haenel in den Hauptrollen eröffnet wird, nicht nur eine Plattform für nationale und internationale Film- und Fernsehschaffende. Es schlägt auch eine inhaltliche Brücke zu verschiedensten Bereichen audiovisuellen Erzählens.

Die ersten Preisträger, die am 17. Oktober im Rahmen der Film Festival Cologne Awards im Kölner E-Werk geehrt werden, stehen bereits fest. So geht der von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln gestiftete Filmpreis Köln in diesem Jahr an Nicolas Winding Refn. Der dänische Regisseur und Autor gilt als einer der wichtigsten Filmemacher der Gegenwart. Er hat sich mit seinen visuell höchst anspruchsvoll gestalteten Filmen weit über sein Heimatland hinaus einen Namen gemacht und sogar den Sprung nach Hollywood geschafft. Mit „Drive“, in dem Ryan Gosling die Hauptfigur spielt, gewann Refn 2011 den Regiepreis bei den Filmfestspielen in Cannes.

„Die Filmemacher der Gegenwart, internationale Stars, das Filmschaffen aus NRW – das FILM FESTIVAL COLOGNE überzeugt auch in seiner 29. Ausgabe mit einem großartigen audiovisuellen Rundumblick. Thematische ‚Sessions‘ und ‚Artist Talks‘ vertiefen die Perspektive, EWIP und Crew Call holen die kreative Branche zusammen und die Festivalreihen werden erneut das Publikum begeistern. Wir freuen uns auf eine spannende Festivalwoche in Köln.“, kommentiert Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW.

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Film- und Medienstiftung NRW in unserer Medienstadt Köln ein so großartiges Filmfestival mitentwickeln können. Die Bedeutung des Festivals hat mittlerweile weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus Anerkennung gefunden. Dem Publikum wird dadurch stets auch ein exzellentes Schaufenster für die besten Kölner Produktionen geboten“, erklärt die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Der Hollywood Reporter Award für den besten fiktionalen Beitrag in den Wettbewerbsreihen geht diesmal an den New Yorker Kultregisseur Abel Ferrara. Er feiert in Köln auch die Deutschlandpremiere seines autobiografisch gefärbten Dramas „Tomasso“, in dem Willem Dafoe als Protagonist mitwirkt. Erstmals überhaupt wird der Cologne Creative Award verliehen. Die neu geschaffene Auszeichnung geht an eine Persönlichkeit, die auf visionäre und kreative Art und Weise dazu beiträgt, die Zukunft des audiovisuellen Erzählens zu gestalten. Erster Preisträger ist der japanische Games-Entwickler und bekennende Cineast Hideo Kojima, zu dessen bekanntesten Arbeiten die Spielereihe „Metal Gear Solid“ zählt. Die weiteren Preisträger des diesjährigen FILM FESTIVAL COLOGNE werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Neben den Festivalreihen stehen beim FILM FESTIVAL COLOGNE auch die Sessions im Mittelpunkt, die sich traditionell mit aktuellen Fragestellungen der Medienentwicklung befassen. Hierzu zählt der European Series Day, bei dem Autoren, Produzenten und Sendervertreter über die Trends im europäischen Serienmarkt diskutieren, ebenso wie der Global Day, auf dem die Relevanz von audiovisuellem Storytelling als entwicklungspolitisches Instrument erörtert wird. Beim Future Day stehen die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung unseres Lebens fürs Geschichtenerzählen ergeben, auf der Tagesordnung, während es beim Themennachmittag unter dem Motto Fußball ist unser Leben sportlich zugehen und das aktuell so erfolgreiche Genre der Sportdokumentation diskutiert wird.

„Unter dem Motto ,Schon jetzt sehen, was morgen wichtig ist‘ setzen wir mit unserem breit gefächerten Programm inhaltliche Akzente, die weit über die Welt des Films und des Fernsehens hinausgehen“, sagt Festivaldirektorin Dr. Martina Richter. „Die Festivalreihen bilden gewohnt verlässlich die aktuellen Highlights und die maßgeblichen Produktionen der nächsten Saison ab, während in den thematischen Sessions und den Artist Talks mit hochkarätigen Gästen über das interdisziplinäre Zusammenwirken von Film, gesellschaftlichen Entwicklungen und technischen Möglichkeiten diskutiert wird.“

Das vollständige Festivalprogramm gibt es unter: filmfestival.cologne


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